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Jörg-Andreas Bötticher

Biographie

Der Künstler studierte Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis. Einem Diplom für Orgel bei Jean-Claude Zehnder und für Cembalo bei Andreas Staier schlossen sich Studien bei Jesper B. Christensen (Generalbass) und Gustav Leonhardt (Cembalo) sowie weitere musikalische Lehrjahre an. Er konzertiert als Solist, im Duo oder Trio mit Plamena Nikitassova, Maya Amrein u.a. sowie mit verschiedenen Ensembles. 2013/14 wirkte er bei Aufführungen der Matthäuspassion mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle mit. Bötticher ist Professor für Cembalo, Orgel und Generalbass an der Schola Cantorum Basiliensis. An der Hochschule für Musik Basel unterrichtet er Aufführungspraxis älterer Musik. Er ist Organist an der Predigerkirche Basel und Mitinitiator der dortigen Gesamtaufführung der Bachkantaten (2004–2012) sowie der „Abendmusiken in der Predigerkirche“ (ab 2013). Bötticher publizierte zu den Themen Generalbass, Musikästhetik und zum Kantatenoeuvre Bachs. Als Juror ist er regelmäßig eingeladen zu Orgelwettbewerben wie dem Paul Hofhaimer-Wettbewerb (Innsbruck), organ competition Alkmar oder dem Grand Prix Bach (Lausanne). Verschiedene CD-Aufnahmen dokumentieren seine langjährige, intensive Auseinandersetzung mit unbekannteren Komponisten (Cembalo bzw. Orgel solo: A. Poglietti, M. Rossi, G. Muffat; mit P. Nikitassova: C. Zuccari, G. Fritz; mit Hélène Schmitt: I. Albertini, N. Matteis, J.H. Schmelzer) und mit J.S. Bach (mit Chiara Banchini: Sonaten für Violine und Cembalo obbligato).

Veranstaltungshinweis:
Violine, Blockflöte & Cembalo 04. Februar 2018