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Bernhard Bonkhoff

Biographie

Der gebürtige Homburger studierte Ev. Theologie und Geschichte in Bethel, Tübingen, Erlangen, Heidelberg und München. 1992 promovierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über die Kirchengeschichte der Pfalz von 1861 bis 1918. Danach war er Lehrbeauftragter für Territorialkirchengeschichte an der Uni Mainz, später hatte er einen Lehrauftrag an der Luther-Akademie in Riga inne und gehörte dem Arbeitskreis für Liturgie und der Gesangbuchkommission der Ev. Kirche der Pfalz an. Nach seinem zweiten Examen wirkte er 34 Jahre lang als Pfarrer in den Gemeinden Groß- und Kleinbundenbach bei Zweibrücken und Mörsbach im Westerwald, bevor er 2014 in den Ruhestand ging.

Den Theologen und Historiker Bonkhoff zeichnet nicht nur ein profundes Wissen der Pfälzischen Kirchengeschichte aus, er gilt zugleich auch als versierter Kirchenmusiker und passionierter Orgelspieler. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Pfarrer schrieb er die Ortschroniken von Großbundenbach und Mörsbach, auch setzte er sich intensiv mit der Geschichte seiner Heimatstadt Homburg auseinander.

Zahlreiche Publikationen zur Kirchen-, Landes- und Kunstgeschichte der Pfalz und Elsaß-Lothringen spiegeln das Ergebnis einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Historischen Orgeln und Denkmalorgeln der Pfalz, der pfälzischen Glockengießkunst, den Anfängen der Reformation in der Pfalz und der Pfälzischen Kirchenunion wider.

Im Eröffnungskonzert der diesjährigen Saison wird er die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von 1818 zwischen Lutheranern und Reformierten als Referent aufzeigen.

Veranstaltungshinweis:
Orgelkonzert am 28. Oktober 2018 um 17:00 Uhr