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Franz Vitzthum

Biographie

Franz Vitzthum, geboren in der Oberpfalz, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Sein Gesangsstudium absolvierte er 2007 bei Kai Wessel an der Musikhochschule Köln. Schon während seiner Ausbildung erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. 2003 den 1.Tostmannpreis der Austria Barock Akademie. Die Presse lobt Franz Vitzthums Stimme als intonationssicheren, linear geführten Countertenor, der mühelos in die Mezzolage reicht und durch außergewöhnliche Klangschönheit überzeugt.

Mittlerweile folgten Einladungen zu Solo-Abenden beim Rheingau Musik Festival, den Händel-Festspielen in Halle, Karlsruhe und Göttingen, zu La Folle Journée in Nantes und dem Bach Festival Philadelpia.

Er arbeitete u. a. mit den Dirigenten Nicolas McGegan, Hermann Max, Marcus Creed, Christoph Poppen, Peter Neumann und Philippe Herreweghe zusammen. Des Weiteren hat er bei diversen Opern- und Oratorienproduktionen mitgewirkt, u. a. bei Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (Glanert), Jephta und Solomon (Händel), Orfeo (Gluck) und Orlando generoso (Steffani) und zuletzt in Spartaco (Porsile) an der Winteroper in Schwetzingen.

Franz Vitzthum ist auch vielgefragter Kammermusikpartner. So konzertiert er regelmäßig mit dem Lautenisten Julian Behr, dem Capricornus Consort Basel und singt mit dem von ihm gegründeten Vokalensemble Stimmwerck Musik der Renaissance.

Einladungen erhielt er von führenden Vokalensembles wie Singer Pur, Weser Renaissance Bremen (Manfred Cordes), Gesualdo Consort Amsterdam (Harry van der Kamp) oder Cantus Cölln (Konrad Junghänel).

Diese vielseitige Tätigkeit spiegelt sich in seiner Diskographie wider, die laufend erweitert wird. Nach seiner Debüt-CD „Ich will in Friede fahren“ hat Franz Vitzthum unter dem Titel „Himmels-Lieder“ eine weitere Solo-CD mit geistlichen Barockliedern für das Label Christophorus veröffentlicht.

Veranstaltungshinweis:
Lautenlieder am 16. Februar 2014