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Marie Luise Werneburg

  • Aktuelles

    10. Januar 2018
    Kirchheimer Konzertwinter glänzt mit Solo- und Dialogkantaten

    Zweite Graupner-Staffel unter Rudolf Lutz ein voller Erfolg

    Für die erkrankte Hana Blažíková war beim Graupner-Kantatenprojekt kurzfristig als Sopranistin Marie Luise Werneburg eingesprungen. Ihre Gesangesleistung kennzeichnete Gertie Pohlit von der RHEINPFALZ wie folgt: (RHEINPFALZ - Nr.6, 8.1.2018)

    "Der Gestaltung von Marie Luise Werneburg,…,zu folgen, war akustisch wie optisch purer Genuss. Ihr in jeder Phase geschmeidig, sanft glockig schwingender und leuchtend klar geführter Sopran, durch alle Register prachtvoll aufblühend präsent und obendrein mit unangestrengt virtuos perlenden Koloraturen aufwartend,... "

    Zu Dominik Wörners Solistenpart merkte sie an:

    "Ihr zur Seite setzte Dominik Wörner, äußerst präzise und nobel artikulierend, mit nicht minder nuancenreich deutender Interpretation, seinen profunden, wunderbar gerundet und angenehm timbrierten Bariton mit allen zu Gebote stehenden Klangfacetten in Szene:schlicht, große Kunst."

    Ihre anerkennenden Worte über das Kirchheimer BachConsort fasste sie so zusammen:

    "Gar nicht genug loben kann man das Kirchheimer BachConsortium, mit Violinen, Naturhörnern, Flauto Traverso, barocken Oboen und Fagott sowie Continuo besetzt, das mit sichtlicher Spielfreude, in perfekter Korrespondenz und mit musikantischem Verve sowie großartigen solistischen Aktionen brillierte."


    30. Dezember 2017
    Wiederaufführung virtuoser Solo- und Dialogkantaten von Graupner

    Konzertwinter weiter auf Schatzsuche

    Das Kirchheimer BachConsort begibt sich erneut auf eine faszinierende Schatzsuche. Das aus handverlesenen Spitzenmusikern der Szene für Alte Musik bestehende Originalklangensemble, hochgelobt für seine bisherigen CD-Einspielungen, gibt zwei Konzerte mit Wiedererstaufführungen unbekannter, gleichwohl meisterhafter Werke von Christoph Graupner (1683-1760), des einstigen Konkurrenten Bachs um das Thomaskantorat 1723. Unter den Instrumentalisten befinden sich international renommierte Künstler wie z.B. Marc Hantai (Traversflöte), Patrick Beaugiraud (Oboe), Thomas Müller (Naturhorn) oder Sergio Azzolini (Barockfagott), um nur einige der herausragenden Musiker zu nennen. Neben den üblichen Streichinstrumenten, angeführt von der französisch-armenischen Konzertmeisterin Chouchane Siranossian, werden Traversflöte, Fagott, Oboen und Naturhörner beim Kirchheimer BachConsort für farbige Klangpracht sorgen.
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    26. November 2017
    Weihnachtskonzert mit festlicher Barockmusik

    Trompete und Orgel

    Wer in der Weihnachtszeit gerne die Klangkombination Trompete & Orgel in Verbindung mit festlicher Barockmusik hören will, den erwartet am 29.Dezember beim Kirchheimer Konzertwinter ein besonderes Highlight. Zwei Echo-Klassik-Preisträger, Matthias Höfs und Christian Schmitt, bieten auf ihren Instrumenten entsprechend des diesjährigen Mottos wahrlich "Meisterhaftes", strahlenden Trompetenklang und virtuose Orgelsoli, mit Werken von Albinoni, Pachelbel, Bach, Baldassare, Merkel und Tartini. Das zu hörende deutsch-italienische Programm verspricht musikalischen Genuss auf höchstem Niveau. Matthias Höfs gilt als Trompeter der Spitzenklasse. Mit musikalischem Pioniergeist erweitert er kontinuierlich den Horizont seines Instruments - sei es durch die enge Zusammenarbeit mit Komponisten, die sich durch seine unvergleichliche Virtuosität und Experimentierfreude inspirieren lassen, sei es als "Botschafter der Trompete" in seiner Heimat Schleswig-Holstein oder durch die langjährige Kooperation mit den Instrumentenbauern Max und Heinrich Thein. Christian Schmitt, bereits mehrfach Gast beim Konzertwinter, zählt zu den virtuosesten und charismatischsten Konzertorganisten seiner Generation. Er errang Preise bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben, u.a. in Brügge und Tokio sowie 2001 beim Deutschen Musikwettbewerb und arbeitet mit renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen. So musizierte er z.B. 2016/17 erstmals auch mit Kent Nagano in der Elbphilharmonie Hamburg.
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    4. November 2017
    Aus Gertie Pohlits "Notenschlüssel" (Ev.Kirchenbote 44/2017)

    Das Kirchheimer Konzertwunder

    Der Kirchheimer Konzertwinter versammelt bereits zum 27.Mal musikalische Prominenz an der Weinstraße
    Ganz zu Anfang,1990 war das, firmierte er in Kennerkreisen unter Geheimtipp. Diesen Status hat der Kirchheimer Konzertwinter längst abgestreift, hat sich als fabelhafte Symbiose aus regionalem Flair und weltläufiger Starbesetzung auch jenseits der Pfälzer Grenzen in der Publikumswahrnehmung etabliert.
    Knapp 2000 Seelen zählt Kirchheim an der nördlichen Weinstraße. Die protestantische Kirche St.Andreas verfügt neben guter Akustik über ein Instrument des in der Südpfalz berühmten Orgelbauers Johann Michael Hartung,das nach etlichen verquasten Metamorphosen 1993 durch die Firma Mönch eine behutsame Rückführung auf seine ursprüngliche Klanggestalt erfuhr.
    Drei Jahre zuvor hatte ein frisch gebackener Abiturient, Organist an eben dieser Orgel, vor dem Aufbruch ins Kirchenmusikstudium seiner Heimatgemeinde einen kulturellen Impuls beschert. Dominik Wörner, mittlerweile international gefragter Bassbariton, gründete den Kirchheimer Konzertwinter, der jetzt die 27.Auflage erfährt.Zunächst stand die Orgel im Fokus. Aber schnell erweiterte sich das Programm auf barocke Kammermusik, Kantatenkonzerte, auch mal einen Liederabend....

    So etwas braucht einen "geistigen Oberhirten" mit musikalischem Geschmack und - letztlich unerlässlich - Beziehungen zur internationalen Szene. Wörner ist sozusagen die Idealbesetzung.Studiert hat er in Stuttgart, Fribourg, Bern und Zürich, Diplome in Gesang und Orgelspiel hat er jeweils dreifach angehäuft. 2002 gewann er den Internationalen Bachwettbewerb Leipzig im Fach Gesang sowie einen Sonderpreis des Leipziger Barockorchesters. Damit war er bestens eingeführt im international vernetzten Künstlerportal der Barockmusikszene... (Gertie Pohlit)
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    15. Oktober 2017

    Orgelkonzert: Von früh bis spät

    Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn man seinen Werdegang liest. Die Rede ist von Johannes Lang, einem wahren Ausnahme- und Multitalent und hochbegabten Musiker. Erst 28 Jahre jung,kann er bereits auf elf erste Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" als Organist, Cembalist und Pianist zurückblicken sowie auf zahlreiche Gewinne internationaler wie nationaler Wettbewerbe, darunter z.B. auch denjenigen der ARD in München. Lang studierte Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Martin Schmeding, Dirigieren bei Prof. Manfred Schreier,Gesang bei Prof. Torsten Meyer) und Historische Tasteninstrumente/ Cembalo bei Prof. Dr. Robert Hill an der Musikhochschule Freiburg. Nach seinen Bachelorabschlüssen, mit Auszeichnung im Sommer 2013 und den Masterabschlüssen mit Bestnoten in beiden Fächern im Sommer 2015, schloss er sein Studium mit dem Konzertexamen im Fach Orgel bei Prof. Martin Schmeding und Prof. Hannfried Lucke im Oktober 2016 mit Auszeichnung ab. …
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    Doppel-CD erschienen: Epiphanias-Kantaten von Ch. Graupner

    Andrea Lauren Brown, Kai Wessel, Georg Poplutz, Dominik Wörner, Kirchheimer BachConsort
    Leitung: Sirkka-Liisa Kaakinen-Pilch

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    06. Oktober 2017

    Saisoneröffnung: Traversflöte & Cembalo

    Zwei junge aufstrebende Künstler aus Japan eröffnen die 27.Saison. Yoko Tsuruta (Traversflöte) und Masato Suzuki (Cembalo), beide Mitglieder des Bach Collegium Japan und in Tokyo wie in Holland ausgebildet, bieten ein reines Bach-Programm mit höchst anspruchsvoller Musik. Ausgewählt sind unter anderen eine der schönsten Flötensonaten von J.S. Bach, die Sonate in e-moll, BWV 1034, und die wohl zu den unangefochtenen Glanzstücken des Flötenrepertoires gehörende Partita in a-moll, BWV 1013.
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Dominik Wörner